Flexcup 2013: Schlitte siegt, Branding muss sich knapp geschlagen geben

Der letzte Höhepunkt des Jahres führte die Armwrestler aus Deutschland am Wochenende in die Niederlande. Beim FlexCup im holländischen Veldhoven stand der Länderkampf Niederlande versus Deutschland auf dem Programm. Für das deutsche Team gingen die Wolfsburger Armringer Laura Branding und Matthias Schlitte an den Start. Gekämpft wurde in 6-ründigen Supermatches gegen die holländische Konkurrenz. Laura Branding duellierte sich sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Arm mit der mehrfachen internationalen und nationalen Meisterin Kim Tesselaar. Tesselaar fand mit ihrem besseren rechten Arm hervorragend in das Duell und führte durch zwei Blitzstarts mit 2 zu 0. Doch die Deutsche fand in den Kampf zurück und konnte auf 2 zu 2 ausgleichen.

Am Ende setzte sich die Holländerin dann mit 4 zu 2 gegen die Wolfsburgerin durch. Mit ihrem besseren linken Arm fand die mehrfache deutsche Meisterin nun besser ins Turnier und jede Runde war offen. Am Ende setzte sich Kim Tesselaar, die sich bei der Weltmeisterschaft in Polen auf einem hervorragenden 6. Rang platzierte, wiederum mit 4 zu 2 durch. Allerdings war Laura Branding mit dem Gefecht nicht unzufrieden: „Kim hat ihre Top-Form von der WM bestätigt und sich nochmal gesteigert. Es war wirklich ein sehr anspruchsvolles Supermatch. Ich werde jetzt im Training Gas geben und mir 2014 die Revanche sichern.“, so die Over the Top-Siegerin.

Nun hatte es Matthias Schlitte (-70kg) in der Hand die deutschen Fahnen hochzuhalten. Der WM-Zweite traf auf den knapp 15kg schwereren Hendrik Nentjes. Der Niederländer gilt in seinem Land als lebende Legende, da er schon viele nationale Titel gewann und zu den besten Armdrückern des Landes gehört. Schlitte konnte den Lokalmatadoren jedoch gleich zu Beginn zweimal schlagen und holte sich die ersten Punkte. Der Deutsche setzte seine Siegesserie fort und setzte mit der Hakenechnik und im Kampfriemen die nächsten Pins. Somit war dem Wolfsburger mit 4 Punkten der Sieg nicht mehr zu nehmen. In den letzten zwei Kämpfen zeigte Nentjes nochmal seine ganze Klasse und erkämpfte mit seiner perfekten Technik noch zwei Zähler für die Heimmannschaft. Somit endete dieses Supermatch 4 zu 2 für den Wolfsburger. „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Ich konnte einige andere Techniken ausprobieren und das Jahr gebührend beenden. Nach der langen Saison werde ich nun eine Trainingspause einlegen und dann im Januar wieder in die Vorbereitung einsteigen.“, so Schlitte nach dem Gewinn des Flexcups.

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