WM2017: Mucha versilbert Comeback, Deutsches Miniteam mit starker Leistung

 

Am Wochenende kämpften bei der 39. Weltmeisterschaft im Armwrestling die besten Armringer der Welt um Edelmetall . In der ungarischen Hauptstadt Budapest gingen über 1000 Sportlern aus mehr als 50 Nationen an den Start. Neben denFavoriten aus Kasachstan, Georgien und Bulgarien kämpften auch Armwrestling-Exoten aus Costa Rica, Australien und Indien um Edelmetall. Das deutsche Herrenteam bildeten die beiden Wolfsburger Champions Jan Täger und Matthias Schlitte sowie die drei Sportler aus dem Mastersbereich über 40 Jahre Michael Mucha, Sergej Maier und Sandor Szilagyi.

Michael Mucha gelang bei seinem Comeback die Sansation in der Grandmaster-Kategorie (ü50 Jahre) bis 100kg kämpfte sich der Bayer sowohl mit links als auch mit rechta bis ins Finale vor und musste sich hier nur der amerikanischen Armwrestlinglegende Michael Bowen geschlagen geben. So holte der Mann von den Bavarian Grizzlies Doppel-Silber.

In der Masters-Klasse (ü40 Jahre) über 100kg vertrat Sergej Maier den Deutschen Armwrestlingverband. In der mit knapp 20 Sportlern stark besetzen Klasse platzierte sich der Berliner, trotz der starken Konkurrenz, mit links auf Rang 5 und mit rechts auf Rang 12.

Sandor Szilagyi startete als Armringer mit der meisten Erfahrung in der Senior Grandmaster-Kategorie (ü60 Jahre) bis 100kg. Hier erkämpfte er mit links Rang 7 von 10 Startern.

Jan Täger startete wieder in der angestammten Gewichtsklasse bis 60kg und verpasste die heißbegehrte WM-Medaille knapp. So musste Täger sich letztendlich  nach hart erkämpften Siegen gegen die Champions aus der Türkei und Russland dem kasachischen Meister Nurdaulet Aidarkhan geschlagen geben. Am Ende landete das Leichtgewicht auf einem hervorragenden 6. Rang.

Matthias Schlitte kämpfte in der Gewichtsklasse bis 75kg. In der mit knapp 30 Teilnehmern sehr stark besetzten Kategorie holte er den 12. Platz.

 

Präsident Olaf Köppen meinte zum Auftritt seiner Schützlinge: „Die Sportler aus Kasachstan, Georgien und Bulgarien haben das Turnier dominiert, die Top 10 waren nahezu komplett in osteuropäischer Hand. Dass unser Quintett den Mut hatten sich dieser übermächtigen Konkurrenz zu stellen, verdient schon allein großen Respekt .Nach einer kurzen Verschnaufpause steigen wir wieder ins Training fürs Over the Top ein.“

Schließlich möchten sich die Sportler beim Over the Top am 21. Oktober 2017 im Congresspark dem  deutschen Heimpublikum präsentieren und dann  für Gold sorgen.

 

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