Kättström und Stahlhofen sorgen für Deutsches WM-Gold

Fast 1000 Armwrestler aus 42 Nationen reisten vergangene Woche in die brasilianische Stadt Sao Vincente im Destrikt Sao Paulo um die besten Armwrestler der Welt zu ermitteln. Schließlich kämpften die nationalen Champions bei der 34. Auflage des Weltchampionats des Weltverbands WAF eine Woche lang um Edelmetall. Das Deutsche Nationalteam reiste mit 17 Sportlern an und holte dreimal Gold.

Camilla Kättström aus Mannheim war sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Arm nicht zu schlagen. Die gebürtige Schwedin verteidigte mit dem rechten Arm ihren Titel aus dem Jahr 2011 und holte erstmalig auch mit links Gold.

Der 18-Jährige Philipp Stahlhofen (Jugend -65kg) sorgte ebenfalls für doppeltes Edelmetall. Der Duisburger holte mit dem linken Arm ungeschlagen Gold und musste sich am folgenden Tag mit rechts nur dem russischen Champion Azret Akbaev geschlagen geben. Mit Silber und Gold zeigte Stahlhofen, der das diesjährige Over the Top ohne große Mühen gewann, dass auch in Zukunft mit ihm zu rechnen ist.

Die Medaillen-Ausbeute komplettierten Petra Spatz (links Master -70kg) und der amtierende Weltmeister Udo Krause (rechts Master +100kg) mit Bronze.

Die regulären Klassen am Samstag und Sonntag zeigten dann wie sehr das Leistungsniveau in den letzten Jahren im Armwrestling-Sport gestiegen ist. Die Klassen waren größtenteils mit über 20 hochklassigen Armringern besetzt.

Die Vize-Europameisterin Katrin Mook (-55kg) scheiterte knapp an einer Medaille und landete am Ende auf Platz 4. Mook zeigte allerdings, dass die 29. Jährige auch in Zukunft bei der Vergabe von Edelmetall mit von der Partie sein wird.

Die Deutsche Meisterin Dany Hagel (offene Klasse) erzielte bei ihrer zweiten WM-Teilnahmer eine grandiose Leistung. Sie holte in einem harten Teilnehmerfeld Platz 4 und verpasste nur hauchdünn Bronze.

Im Männerbereich sorgten Oliver Kühn (+110kg) vom Top Grip Edemissen und Matthias Schlitte vom VfL Wolfsburg (-70kg) die besten Ergebnisse. In Klassen mit 24 Teilnehmern landeten die beiden Deutschen jeweils auf dem 7. Platz.

Die weiteren Ergebnisse:

Fabian Täger (-60kg): 11. Platz
Jan Täger (-60kg): 9. Platz
Lukas Salomon (-85kg): 16. Platz
Eric Hoppe (-110kg): 9. Platz
Tanja Killmeier (Master -80kg): 4. Platz
Andreas Garcia (Master -70kg): 9. Platz
Klaus-Dieter „Gonschi“ Hein (Master -80kg): 9. Platz
Michael Mucha (Master -100kg): 7. Platz
Dirk Hammerschmidt (Master +100kg): 9. Platz

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