21-Mann starkes Deutsches Team holt 9 Medaillen und 1100€ in Österreich

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Die diesjährigen Austrian Open waren wieder ein voller Erfolg für die deutschen Armwrestler.
Nachdem das deutsche Team schon letztes Jahr in Österreich glänzen konnte, übertrafen sie diese Leistung 2016 noch einmal.

Ein 21 Personen starkes Team aus 5 verschiedenen Armwrestling-Vereinen machte sich am 13. August 2016 auf den Weg in das beschauliche Dorf „Alberschwende“ am Bodensee.

Dabei sah dieses kleine Bergdorf nach der Ankunft nicht danach aus, als ob sie „Großes Armwrestling“ bieten könnten. Doch alle wurden eines besseren belehrt.

Über 75 Starter aus 10 Nationen zogen die Alberschwender-Armwrestler mit gekonnter Promo nach Österreich und schafften es so ein Turnier auf die Beine zu stellen, dass sich durchaus sehen lassen konnte.

Angefangen bei einer passenden Location über eine lückenlose Organisation/Turnierverlauf bis hin zu einer Projektionsanlage, auf der man die Kämpfe verfolgen konnte, ließ man den Teilnehmern und Zuschauern hier keine Wünsche offen.

Zum Ende hin drängten sich knapp 250 Zuschauer in die Halle und es wurden alle Landsleute angefeuert.

Doch zum Turnierverlauf an sich.

Die Abräumer des Tages waren sicherlich Dimitar Yankov(-75Kg) und Andreas Höffner(-85Kg). Beide schafften es in ihren Klassen sowohl mit links als auch mit rechts ungeschlagen Gold zu holen. So schaltete Dimitar auf seinem Weg zu Gold unter anderem den Schweizer Altmeister Steffan Hüppin und den Österreicher Julian Mager aus. Andreas Höffner hatte es sowohl mit starker internationaler Konkurrenz aus Bulgarien (Goga Gogilava) und Österreich (Christian Eiter) als auch mit seinem Vereinskollegen Janusz Smolarczic zu tun. Beide Athleten blieben stets souverän und sicherten sich so je zweimal Gold.

In der Klasse bis 95Kg kämpfte sich Andre Lupsa, welcher mit den Pulldogs angereist war, sowohl links als auch rechts bis ins Finale vor. Dabei begeisterte der kleine aber Stämmige Rumäne mit unglaublichem Kampfeswillen und hatte bald selbst die ansässigen Zuschauer auf seiner Seite. Am Ende erreichte er Gold mit rechts und Silber mit links.

Im Finale, beim Champ of the Champ, ging der Sieg dann nur über Igor Miroshnik aus der Ukraine. Sowohl bei der Klasse +95Kg als auch beim Champ of the Champ blieb er ungeschlagen und sowohl Andreas Höffner als auch Andre Lupsa mussten hier ihren Hut ziehen.

Alles in allem war es ein gelungenes Turnier und es hat allen Spaß gemacht.

Ein Lob an die Kollegen aus Österreich.

Ein Bericht von Kevin Wolf

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